"Schüler helfen Schülern" (ShS) für Willkommenschüler

Backen1  

Schüler und Schülerinnen der AG „Schüler*innen - Paten“ an der Solling-Schule in Tempelhof backen zusammen, hören Musik, unterstützen sich bei den Hausaufgaben ...

Während es in unserem ursprünglichen ShS-Konzept um Nachhilfe geht, wird bei Willkommensklassen zunächst allgemeine Betreuung wichtiger sein. Integration findet schneller statt, wenn die Willkommenskinder einen „Schüler-Lehrer“ zur Seite haben, der ihnen einen zusätzlichen Kontakt ermöglicht, die Sprache sowie landesübliche Alltagssituationen vermittelt und möglicherweise auch zu einem neuen Freund wird. Dies wiederum kann helfen, den vielen Vorurteilen zu trotzen, die auch auf dem Schulhof entstehen können. Auch der betreuende Schüler lernt vieles dabei, weitaus mehr als nur soziale Kompetenz.

Beim „ShS“-Nachhilfeprojekt hat sich ein Altersabstand von 1 bis 2 Jahren besonders bewährt. Dagegen kommen bei Willkommensklassen auch gleichaltrige Betreuer in Frage. Die Stiftung Markstein bezuschusst die „Schüler-Lehrer“ mit einem Taschengeld, das Anreiz und Belohnung zugleich sein soll. Es ist auch möglich, Preise auszuloben für Schüler, die sich in der Betreuung besonders engagieren. Auch hier unterstützt die Stiftung schnell.

Beteiligte Schulen:
Grundschulen: Eichendorff-Schule (Charlottendorf),  Grundschule an der Bäke (Steglitz),
Boddin-Schule (Neukölln) Karl-Weise-Schule (Neukölln), Kurt-Tucholsky-Grundschule (Pankow), Grundschule im Blumenviertel (Pankow), Christoph-Földerich-Grundschule (Spandau), Grundschule im Ritterfeld (Spandau);
Gemeinschaftsschulen:
Friedenauer Gemeinschaftsschule (Schöneberg), Klax-Schule (Pankow)
Sekundarschulen: Johanna-Eck-Schule (Tempelhof), Solling-Schule (Tempelhof), Ernst-Haeckel-Schule (Hellersdorf),
Oberstufenzentren:
Ruth-Cohn-Schule - OSZ Sozialwesen (Charlottenburg);
Gymnasien: Albrecht-Dürer-Schule (Neukölln), Gottfried-Keller-Gymnasium (Charlottenburg);