Einnahmen- und Ausgabenrechnung
für die Zeit vom 01.Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

Jahresbericht 2017

Die finanzielle Situation der Stiftung ist weiterhin stabil. Stiftungskapital und Einnahmen daraus haben sich weiter erhöht. Es konnten Fördermittel in Höhe von 36.921 EUR ausgeschüttet werden, erneut mehr als im Vorjahr und mehr als im Wirtschaftsplan vorgesehen. Schwierig ist weiterhin die Suche nach geeigneten Kooperationspartnern, bei denen das Verhältnis von Aufwand und Nutzen den Vorstellungen der Stiftung entspricht.

Bestehende Kooperationen bei den Nachhilfeprojekten sind fortgeführt worden. Hervorzuheben ist die Belohnung von Schülern, die andere betreuen, am Albrecht-Dürer-Gymnasium: Bereits zum zweiten Mal haben verdiente Schüler in den Herbstferien eine Jugendgruppenleiter-Ausbildung erhalten: Eine Woche Aufenthalt in einer Jugendherberge in Brandenburg mit einer Kombination aus Freizeit und Ausbildung und einem Abschluss als zertifizierter Jugendgruppenleiter. 2017 haben 20 SchülerInnen daran teilgenommen, und die Stiftung hat einen erheblichen Teil der Kosten getragen.

Bei der Betreuung von Flüchtlingskindern ist der Bedarf an Schulen zurückgegangen, da es weniger neue Flüchtlinge gibt; es laufen jedoch weiterhin Fördermaßnamen speziell für Willkommensschüler, zu denen nun auch Zugereiste aus Südosteuropa zählen.

Im Bereich der Musikförderung ist zu den Kooperationen mit drei Schulen mit Bläserklassen (Gustav-Heinemann-Sekundar-Schule, Clay-Sekundar-Schule und Barnim-Gymnasium) das Orchester der Friedensburg-Sekundar-Schule hinzugekommen; bei allen vier Schulen wird die kostenpflichtige Teilnahme auch für sozial schlecht gestellte SchülerInnen ermöglicht. Bei Kooperationen mit Musikschulen sind die Förderfälle dagegen zurückgegangen, weil SchülerInnen ausgeschieden sind und die Musikschulen den Aufwand scheuen, neuen Bedarf anzumelden. Dennoch war es möglich, mit leistungsstarken Instrumental-SchülerInnen ein anspruchsvolles Konzert zu gestalten (Oktober 2017 im Gutshaus Lichterfelde).

Weiterhin sucht die Stiftung personelle Unterstützung – auch gegen maßvolle Vergütung. Die zeitliche Belastung der Gremienmitglieder und der wenigen ehrenamtlichen Helfer muss auf mehr Schultern verteilt werden. Die Verwaltungskosten lagen weiterhin fast  bei Null, und das muss so nicht bleiben. Voraussetzung ist aber, Mitstreiter zu finden, die sich mit dem Stiftungsgedanken identifizieren und nicht nur einen Job suchen.

Dem Transparenzgedanken für alle Vorgänge fühlt sich die Stiftung weiterhin verpflichtet, und wir veröffentlichen wie in den Vorjahren unsere Einnahmen-/Ausgaben auf unserer Webseite.