Einnahmen- und Ausgabenrechnung
für die Zeit vom 01.Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013



Erläuterung zur Einnahmen- und Ausgabenrechnung
für die Zeit vom 01.Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013


Die Stiftung Markstein hat sich auch im letzten Jahr mit weiteren Schulen und Kiezeinrichtungen vernetzt und so sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, die Lernunterstützung bzw. –förderung im musischen oder schulischen Bereich benötigten, satzungsgemäß gefördert.

Seit ihrer Gründung Ende 2011 hat die Stiftung einige Verbündete gewonnen. Sie braucht jedoch noch mehr Unterstützung von außen, da alle Arbeiten ehrenamtlich geleistet werden. Bisher kommt die Stiftung weiterhin ohne Geschäftsstelle und Personalkosten aus. Sie profitiert von den Kompetenzen anderer in unterschiedlichsten Bereichen und freut sich, wenn neue Unterstützer auch nur punktuell ansprechbar sind. Hierbei denken wir etwa an Menschen, die gute PC- und Internet- Kenntnisse haben, etwas von Musik verstehen oder einfach ihren gesunden Menschenverstand engagiert einbringen.

Wir suchen darüber hinaus auch personelle Verstärkung im Vorstand und im Kuratorium.

Gefördert wurden mehrere musische Vorbereitungskurse an staatlichen Musikschulen zur Aufnahme an Hochschulen, 10 Schüler der Bläserklassen an der G.-Heinemann-Sekundarschule in Marienfelde mit Zuschüssen zum Unterricht auf Blasinstrumenten sowie Geigen- und Schlagzeugunterricht. Alle Förderungen erfolgten aus sozialen Gründen. Der Vorstand hat beschlossen, die Anzahl der geförderten Bläserschüler ab 1.1. 2014 auf 16 zu erhöhen.

Für den Bereich der Schüler(nach)hilfe gibt es eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Förderverein der Gustav-Falke-Schule und der Stiftung für ein Projekt „Projekt Schüler helfen Schülern“. Auf Anregung der Stiftung wird eine Nachhilfebörse eingerichtet, bei der Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule Nachhilfe für Schüler der Gustav-Falke-Schule anbieten. Diese Rahmenvereinbarung entspricht dem Ziel der Stiftung zur Bildung von Schulverbünden.

Inzwischen hat die Gustav-Heinemann –Schule die begonnenen Schülerpartnerschaften wegen organisatorischer Schwierigkeiten leider wieder beendet.

In Zusammenarbeit mit der privaten Nachhilfeschule WISSENSREICH in Friedenau (Dilek Yolki) finanzierte die Stiftung kostenlose Beratung im Bildungs- und Erziehungsbereich für Familien mit Migrationshintergrund. Das Angebot ist bei türkischstämmigen Eltern stark nachgefragt, Kontaktaufnahme mit arabischstämmigen Anwohnern gelang dagegen zunächst seltener. Die Zusammenarbeit mit WISSENSREICH wurde inzwischen beendet.

Der Nachhilfebereich des Gemeinschaftshauses MORUS 14 im Rollbergviertel (Neukölln, gemeinnütziger Verein) wurde in 2013 mit 3.300 EUR, das Nachhilfeprojekt Elhana im Graefekiez wurde mit 2.000 EUR unterstützt.

Der Versuch zur Kooperation mit Kinder-Einrichtungen für ein Projekt „Papa, Mama spiel mir mir“ hat bisher noch nicht zu konkreten Ergebnissen geführt, obschon das Interesse für ein solches Vorhaben in den Einrichtungen gleich bleibend hoch ist. Hier sollten Eltern fachliche Unterstützung erhalten, mit ihren Kindern zielgerichtet zu spielen und ihre Erfahrungen im häuslichen Bereich weiter zu erproben und zu überprüfen.

Einzelförderung ist zwar nach der Satzung nicht ausdrücklich ausgeschlossen aber wegen des hohen Verwaltungsaufwands notgedrungen auf besondere Notsituationen begrenzt und wurde in einem Fall zur Erreichung des Abiturs, in einem anderen Fall für eine Integrationsmaßnahme durch Schwimmunterricht zur Verfügung gestellt.

Mit viel Unterstützung von außen ist es gelungen, einen passablen Internetauftritt zu kreieren und einen ansprechenden Flyer zu entwickeln.

Mit hohem zeitlichen Aufwand wurde zum Ende dieses Jahres ein Konzert vorbereitet, das dann im Januar 2014 stattfand und in dem von der Stiftung geförderte MusikerInnen im Kreativhaus e.V. unter dem Konzerttitel „ Klassik trifft Pop ... ihre Talente zeigen konnten.

Die Stiftung hat im Berichtszeitraum 12.752 EUR für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben, wobei am weitesten fortgeschritten die Förderung im Bereich der Musik in Zusammenarbeit mit staatlichen Musikschulen ist.

Das Stiftungskapital ist bis zum 31.12.13 durch Zustiftungen in Höhe von 92.952 Euro (davon 69.000 Euro vom Stiftungsgründer) auf 338.734 Euro gewachsen. Einige neue Kapitalanlagen wurden nach gründlicher Recherche getätigt, weitere Anlagen müssen noch erfolgen.

Insbesondere das Engagement der Stiftung und das der geförderten jungen Menschen im Bereich der musischen Bildung zeigen die immer erfolgreicher werdende Stiftungsarbeit.

Karin von Schlieben-Troschke (1. Vors.)